Apr 27

Unter Linux gibt es einen komfortablen Weg, .iso -Images zu verwenden, ohne diese auf CD brennen zu müssen.

Sie können die Images direkt mounten und so darauf zugreifen, als ob es eine CD-ROM wäre.

Zuerst erstellen Sie – falls noch nicht vorhanden – einen Mountpoint:

* mkdir /mnt/isoimage

Anschließend kann das Image mit folgendem Kommando gemounted werden:

* mount -o loop,ro imagefile.iso /mnt/isoimage

Sogar Floppy-Images können als loopdevices gemounted werden.

In folgendem Beispiel wird das Image nach /mnt/floppy gemounted:

* mount -o loop disk.img /mnt/floppy


// –>

Hinweis:
Unter Linux können per default maximal 16 Loop-Geräte gemounted werden. Werden mehr Loopdevices benötigt, muss der Kernel neu kompiliert werden.

Feb 03

Für alle die nicht wissen wie man JAVA auf Ubuntu 8.10 installiert und konfiguriert, stelle ich hier eine anleitung zu diesem Thema bereit.

Installation

1. sudo -s in der konsole eingeben
2. Das Password eingeben
3. In das Verzeichnis wechseln in der die Installation durchgeführt werden soll
4. cd <Verzeichnispfad>
zb: cd /usr/java
5. Als nächstes muss die Berechtigung der heruntergeladenen Datei ändern
chmod a+x jre-6u-linux-i586.bin
6. wenn die Berechtigung erfolgreich gesetzt wurde muss man die Installation mit
dem forlgenden Befehl durchführen.
./jre-6u-linux-i586.bin
Nach der Installation muss man die Vertragsbedingungen durchlesen und mit Ja (Yes) bestätigen
7. RE wird in ein eigenes Verzeichnis installiert. In diesem Beispiel erfolgt die Installation im Verzeichnis
/usr/java/jre1.6.0_. Nach Abschluss der Installation wird das Wort Fertig angezeigt.
8. Überprüfen ob das Verzeichnis korrekt angelegt wurde

Mai 09

Als die wichtigste Version bisher bezeichnet Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth die nun verfügbare Linux-Distribution Ubuntu 8.04 alias “Hardy Heron”. Wichtig, da es sich wieder um eine Version mit “Long Term Support” (LTS) handelt, die also länger als normale Versionen unterstützt wird und so auch für Unternehmen attraktiv werden soll.


Mein Fazit nach einem Distributions Upgrade ist, dass Ubuntu keinen Release mit Programmen in der Beta Phase zum Download bereitstellen sollte. Das würde einige Probleme verhindern.

Den Download zu Ubuntu 8.04 findet ihr hier >> Download <<

Jan 19

Standardmäßig sind die Einstellungen beim Zugriff auf IDE-Festplatten sehr konservativ.

Mit dem Kommando:

hdparm -v /dev/hda

erhaltet Ihr eine kurze Übersicht über die momentanen Einstellungen.
Dieser Befehl kann nur mit root Rechten ausgeführt werden.

Erscheinen dort die Zeilen:

using_dma = 0 (off)
I/O support = 0 (default 16-bit)

so verwendet der Festplattentreiber kein DMA und 16 Bit I/O.
Die ist die langsamste Einstellung.

Die aktuellen Übertragungsraten könnt Ihr durch das Kommando:

hdparm -t /dev/hda

bestimmen.

Es erscheint eine Zeile der Form:

Timing buffered disk reads: 32 MB in 6.05 seconds = 5.35 MB/sec

Die Übertragungsrate beträgt also 5.35 Megabyte in der Sekunde.
Mit dem Einschalten des DMA-Transfers über das Kommando:

“hdparm -d 1 /dev/hda”

könnt Ihr die Übertragungsrate steigern.


Aktivieren Sie nun noch den 32 Bit Zugriff mit dem Kommando:

hdparm -c 1 /dev/hda

so holt Ihr das Optimum aus eurer Festplatte.

Achtung:
Ein IDE-Reset, den der Kernel unter gewissen Umständen auch im laufenden Betrieb durchführt, setzt die Einstellungen wieder zurück.

Mittels

hdparm -k 1 /dev/hda

bleiben die Einstellungen aber auch über einen IDE Reset erhalten.

Um die Einstellungen nach einem Neustart des PCs zu aktivieren, trägt Ihr die entsprechenden Zeilen in ein Startscript ein.

Thats it ! ;-)